Rumänien
Die Anfänge der rumänischen anthroposophischen Bewegung liegen in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg, als in Städten wie București, Chișinău (damals Rumänien), Cluj-Napoca, Timișoara u. a. Zweige entstanden.
In der Zwischenkriegszeit war das Werk Rudolf Steiners bekannt, und es gab auch einige Übersetzungen. Im Jahr 1927 stellte Herbert Hahn die Stuttgarter Waldorfschule im Rahmen des Lehrertages des siebenbürgisch-sächsischen Lehrervereins vor. Während der kommunistischen Zeit bestanden viele anthroposophische Gruppen, die im Untergrund tätig waren. In den 1970er-Jahren wurde Rumänien von Anthroposophen aus Deutschland und der Schweiz besucht, und das Eurythmeum aus Stuttgart gab Aufführungen.
In Rumänien wurden die ersten Waldorfklassen und -kindergartengruppen im Jahr 1990 gegründet.
Im Jahr 2025 gibt es 4 Waldorflyzeen (mit Kindergarten, Unter-, Mittel- und Oberstufe), 7 Waldorfschulen und -strukturen (mit Kindergarten und/oder Unterstufe und/oder Mittelstufe), 5 Waldorfkindergärten sowie 47 Waldorfklassen (Unter- und Mittelstufe) und 38 Waldorfkindergartengruppen, die in traditionellen Bildungseinrichtungen tätig sind. Insgesamt vereint die rumänische Waldorfbewegung 5.627 Kinder und 502 Lehrkräfte
Die IAO hat, seit 1994, zusammen mit anderen internationalen Organisationen, einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Waldorfbewegung in Rumänien geleistet, indem sie etliche kurze oder längere Waldorfkurse und viele nationale Symposien finanziell und logistisch unterstützte. Ebenso hat die IAO Hospitationen und Beratungen durchgeführt.
Kontakt
Webseite der Federatia Waldorf din Rumänien: WWW.WALDORF.RO
IAO-Vertreter: RADU GOGU
E-Mail: FEDERATIA@WALDORF.RO
Telefon: +40 21 326 4253
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