Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners
Die Freunde der Erziehungskunst fördern Waldorfschulen, Waldorfkindergärten und anthroposophisch orientierte heilpädagogische Einrichtungen weltweit. Sie organisieren Freiwilligendienste im In- und Ausland und unterstützen notfallpädagogische Arbeit weltweit. Die Arbeitsbereiche Waldorf Weltweit, Freiwilligendienste und Notfallpädagogik greifen ineinander und dienen einem gemeinsamen geistigen und sozialen Impuls: mit lebendiger Waldorfpädagogik einen positiven Beitrag für Mensch und Erde zu leisten.
Waldorfpädagogik und Rudolf Steiner
Rudolf Steiner übernahm 1919 die Leitung der ersten Waldorfschule und entwickelte in Zusammenarbeit mit dem Lehrerkollegium die Grundlagen der Waldorfpädagogik. Heute gibt es Waldorfschulen und Waldorfkindergärten in mehr als achtzig Ländern auf allen Kontinenten. Die methodischen Grundlagen vermitteln weder ein fertiges Programm noch ein geschlossenes pädagogisches System, sondern basieren auf dem fortlaufenden Studium der individuellen und altersbezogenen Entwicklungsprozesse von Kindern und Jugendlichen. Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern eine Vielzahl von konkreten Erfahrungsfeldern anzubieten, durch die sie ihre körperliche, emotionale, soziale und kognitive Entwicklung in einer Balance von praktischen, künstlerischen und kognitiven Herausforderungen ausgestalten können.
Allgemein Menschliches statt Rassismus oder Nationalismus
Die Anthroposophie als Grundlage der Waldorfpädagogik richtet sich gegen jede Form von Rassismus und Nationalismus. Die humanistische Grundausrichtung der Anthroposophie und der Waldorfpädagogik gehören zum Selbstverständnis der Freunde der Erziehungskunst. Die Freunde der Erziehungskunst setzen sich seit ihrer Gründung weltweit dafür ein, dass Kinder und Jugendliche unter Wahrung der kulturellen, ethnischen oder religiösen Traditionen ihrer Länder und Familien das allgemein Menschliche erfahren und erkennen lernen, welches alle Menschen dieses Planeten verbindet und die unantastbare Würde jedes Einzelnen konstituiert.
Wirksames Engagement
Das Engagement in der Waldorfpädagogik ist ein wesentlicher Beitrag in der Gegenwart und für die Welt von morgen: Eine lebendige Waldorfpädagogik ermöglicht individuelle, freiheitsfähige Entwicklung bei gleichzeitig verantwortlichem Handeln für Natur und Gesellschaft und legt die ethischen Grundlagen im Einzelnen, um für eine gesunde Zukunft unserer Gesellschaften und unserer Erde tätig zu werden. In diesem Sinne leisten die Freunde der Erziehungskunst auf allen ihren Arbeitsebenen einen essentiellen Beitrag für Gegenwart und Zukunft.